Die osteopathische Philosophie beruht auf drei Annahmen:

  • der Mensch ist eine dynamische Funktionseinheit
  • der Körper besitzt selbstregulierende Mechanismen, denen Selbstheilungskräfte innewohnen
  • Struktur und Funktion aller Körperteile sind wechselseitig voneinander abhängig

Eine osteopathische Behandlung basiert auf diesem ganzheitlichen Ansatz. Mit bloßen Händen als Untersuchungs-
instrumente können Grundspannung und Bewegungsmuster von Knochen, Gelenken und Muskeln, ja allen bindegewebigen Strukturen, ertastet werden. Dabei richtet der Therapeut sein Augenmerk nicht nur auf eine erkrankte Stelle, sondern bezieht Informationen aus dem ganzen Körper mit ein.

Meine Philosophie

Schwerpunkt meiner Praxis ist die funktionelle Osteopathie und die Craniosacrale Therapie (aus dem Lateinischen cranium: Schädel und sacrum: Kreuzbein). Beide gelten als sanfte manuelle Verfahren, welche die physiologischen Grenzen als auch die emotionalen Bedürfnisse eines jeden berücksichtigen. Nur geschulte Hände können abschätzen, wie viel Veränderung für einen Organismus angebracht ist, um ihn nicht zu überfordern. Wichtig für mich und meiner Meinung nach entscheidend für den Heilungsprozess ist eine vertrauensvolle Verbindung zwischen Therapeut und Patient. 

Eine Anerkennung der Osteopathie durch die Schulmedizin findet nur zum Teil statt.  Dies liegt vor allem an der Studienlage. Die Craniosacrale Therapie als Weiterentwicklung der Osteopathie wird von der Schulmedizin praktisch nicht anerkannt. Das liegt einerseits an den divergierenden Auffassungen über Entstehung und Wesen der Krankheiten, andererseits an den mangelnden naturwissenschaftlichen Beweisen für die Methode.

 

 

 

 

Dies ist der größte Fehler bei der Behandlung von Krankheiten, dass es Ärzte für den Körper und Ärzte für die Seele gibt, wo doch beides nicht voneinander getrennt werden kann.

Plato